Songbeschreibung
„Stimme“ handelt von der brutalen inneren Stimme im Kopf, die bei psychischen Erkrankungen oft extrem laut, gemein und kontrollierend werden kann. Der Song beschreibt das Gefühl, dieser Stimme völlig ausgeliefert zu sein, als hätte man keinen eigenen freien Willen mehr, sondern müsste dem folgen, was sie einem vorgibt. Dabei geht es um innere Leere, Selbstverletzung, Suizidgedanken und den Versuch, sich in einem Zustand emotionaler Taubheit überhaupt noch irgendwie spüren zu können.
Die Zeile, dass hier nicht Tränen, sondern Blut fließt, steht für Selbstverletzung und macht deutlich, wie ernst und roh der Schmerz in diesem Song gemeint ist. Gleichzeitig steckt darin auch der Wunsch, dass diese Stimme endlich aufhört und im Kopf Ruhe einkehrt. „Stimme“ ist damit ein schonungslos ehrlicher Einblick in einen Zustand, in dem der innere Druck so groß wird, dass man sich selbst kaum noch entkommen kann.


